Warum

„Erfolg und Glück…stellen sich nur ein als ein unbeabsichtigter Nebeneffekt der eigenen persönlichen Hingabe an einen Sinn, der größer ist als man selbst“
Viktor Frankl

 

Nachhaltig zu wirtschaften bedeutet vom Ertrag zu leben und nicht von der Substanz. Das ist für jemand, der viele Jahre als Controller gearbeitet hat und wohl auch für die meisten Verantwortlichen in den Unternehmen eine Selbstverständlichkeit, zumindest was die finanzielle Seite angeht. Aber wie ist es bei unseren wirtschaftlichen Aktivitäten um die soziale oder ökologische Substanz bestellt?

Die Fragen die ich mir gestellt habe sind:

  • Schaffen wir durch unser unternehmerisches Handeln Werte im Sinne einer echten Wertschöpfung‘, erzeugen wir einen echten Mehrwert?
  • Oder leben wir nicht vielmehr von der sozialen und ökologischen Substanz und vernichten Werte durch unseren fast ausschließlich auf die finanzielle Wertschöpfung ausgerichteten Fokus?  
  • Wie wollen wir leben?  Wer wollen wir sein?
  • Ist das nicht letztlich auch eine Frage der Würde? 

Die gegenseitige Abhängigkeit und Vernetzung aller menschlichen Handlungen untereinander und von der Natur ist eine Tatsache. Die ökologischen und sozialen Herausforderungen, unsere wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind nicht das Ergebnis von Naturgesetzen, sondern das Ergebnis unseres Denkens und Handelns. Was bedeutet es, diese unstrittige Erkenntnis zur Grundlage unseres ökonomischen Handelns zu machen?

Wir sind Teil der Welt und gestalten sie durch unsere Entscheidungen mit. Nach welchen Kriterien treffen wir unsere Entscheidungen? Auf der Basis welcher Werte? Wie können wir unsere Werte in unser ‚daily business‘ integrieren und dadurch sozial, ökologisch und finanziell nachhaltig wirtschaften?

Jeder Euro ist eine Entscheidung!